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Space Cowboys (Clint Eastwood) *
Nach 40 Jahren erfüllen sich ehemalige Testpiloten der NASA ihren größten Traum und fliegen ins All. In SPACE COWBOYS kommen gleich vier in die Jahre gekommene Hollywoodstars zum Zug und dürfen über ihr einstiges "smart guy"- Image viele dürftige Gags loslassen. Clint Eastwood ist mal wieder Regisseur und Hauptdarsteller und hat auf seine Reise gleich noch Tommy Lee Jones, Donald Sutherland und James Garner mitgenommen. Das klingt eigentlich alles verdammt charmant und sympathisch, oder? Doch leider ist an SPACE COWBOYS nichts so, wie es hätte sein können. Die "Schmähs" sind so alt wie die Schauspieler selbst und reif für den Misthaufen, und die Story ist so vorhersehbar wie der nächste Backstreetboys-Hit. Nach etwa der Hälfte des Filmes war mir alles glasklar. Ich wußte wer da aus dem All nicht mehr lebend zurückkommt, wie das Space Shuttle am Ende gelandet wird und daß die jungen Astronauten keine Helden sein dürfen. Ohne Überraschungsmoment wird es natürlich stinklangweilig. Ganz arg hat es Eastwood mit den Frauen in seinem Film "getrieben", die pausenlos auf ihre Männer blicken, einmal lächelnd und dann wieder weinend. Keine Frau hat eine solche substanzlose und doofe Rolle verdient. Die Romantik und Poesie in SPACE COWBOYS ist für Leute, denen man alles einreden kann. Der Film ist einfach eine ganz üble Sache aus Hollywood. Nach dem perfekten ERBARMUNGSLOS betete ich für mehr Eastwood-stuff. Ich hätte es bleiben lassen sollen! |