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O brother, where art thou? (Joel Coen) ***

Diese Coen-Odyssee findet in den 20er Jahren des 20. Jhdts statt. Drei Sträflinge (darunter George Clooney und John Turturro) starten aneinandergekettet eine riskante Flucht und lernen auf ihren Pfaden einige seltsame Gestalten kennen. Leider ist George Clooney für mich mit Abstand nicht so attraktiv wie Jeff Bridges in THE BIG LEBOWSKI und eine Frances McDormand aus FARGO kann er sowieso nur schwer ersetzen. Der coole John Goodman ist mir dieses mal in seiner kleinen Nebenrolle auch schon ein wenig auf die Nerven gegangen. (Der bekommt auch immer die gleiche Rolle!) Außerdem wirkt der sonst so lockere und intelligente Coen-Humor hier ein klein wenig verkrampfter und ist daher nicht so wirkungsvoll wie sonst.

Gegen BARTON FINK, BLOOD SIMPLE, FARGO oder THE BIG LEBOWSKI ist O BROTHER einfach chancenlos. Aber trotz all der Schwächen spürt man noch immer die einzigartige surreale Coen-Magie und das ist eben ein dicker Bonus. Nächstes mal wird es wieder besser!